Warum es dir helfen kann, dein Essen zu Beginn einer Ernährungsumstellung abzuwiegen...


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Gründe, warum du dein Essen abwiegen solltest:


1. Dir wird bewusst, welche Mengen du zu dir nimmst.

Sehr schnell wird dir klar, dass du laut der Cornflakes-Packung für 4 Personen frühstückst.


Mit Hilfe des Wiegens, wurde mir bewusst, dass meine intuitiv gewählten Portionen viel zu groß sind. Schnell ist mit einer Mahlzeit der Tagesbedarf gedeckt, weil man die Menge und die damit verbundene Höhe der Kalorien einfach unterschätzt. 

 

Sollte dein Ziel das Abnehmen sein, ist ein Kaloriendefizit in deiner täglichen Kalorienbilanz unabdingbar.


Das bringt uns zum zweiten Punkt: 

Um ein Kaloriendefizit zu erreichen, muss einem der eigene Grundumsatz klar sein. 

Es besteht zwar die Möglichkeit, im Internet auf „Bedarfsrechner“ zurückzugreifen, aus eigener Erfahrung hat sich das Ausprobieren allerdings am besten bewährt. 

Über Wochen hinweg habe ich meine Nahrungsaufnahme dokumentiert und mein Gewicht und Form beobachtet. Der eigene Körper und seine Bedürfnisse sind oft zu individuell, um durch Rechnungen determiniert zu werden.


Seitdem ich meine „Kalorien in“ und „Kalorien out“ über den Tag im Blick habe, verändert sich auch meine Körperform zum Positiven. 

2. Gewicht senken, halten, erhöhen?

Du kennst deinen täglichen Kalorienbedarf? Im zweiten Schritt kannst du mit Hilfe von "tracken" - also dem Festhalten deiner zugeführten Nährwerten (z.B. mit einer App) - ermöglichen, einen "Kalorienüberschuss/-defizit" herbeifzuführen.  

Everything is under your control ;-)

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3. IIFYM - If it fits your Makros

It it fits your makros bedeutet, dass man sich auch mal Dinge gönnen kann, die als „Sünde“ gelten, weil sie eine hohe Kaloriendichte besitzen.


IIFYM entspricht zwar eigentlich nicht dem "Clean eating"-Verständnis, allerdings ist es alltags-tauglich und gesellschaftsfähig. 

Wenn man weiß, wie viele Kalorien man am Tag bereits zu sich genommen hat, kann man sich abends im Kino eine Tüte Popcorn gönnen, ohne z.B. in einen Kalorienüberschuss zu gelangen. Die Diät ist in dem Sinne "nicht gefährdet".

 

Gerade im Bodybuilding ist es ganz gewöhnlich, sein Essen zu tracken und abzuwiegen. Die Sportler garantieren sich so ihre Bühnenform, weil sie jederzeit wissen, was sie ihrem Körper zuführen.

 

Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass ich zu wenig gegessen habe. Vor allem "Fette" haben in meinem Speiseplan kaum Platz gefunden.

Durch das Abwiegen der Lebensmittel habe ich gelernt, dass man auch mit Fetten und Kohlenhydraten garantierte Erfolge erzielen kann. 

Ganze Nährstoffgruppen zu meiden, darf nie auf Dauer Teil einer Ernährungsumstellung sein (außer gesundheitliche Gründe (wie z.B. Unverträglichkeiten) verlangen diesen Schritt).

Es klingt nach Stress - vermeidet aber Stress

Sein Essen zu wiegen und zu tracken, klingt im ersten Moment nach Stress, hat mir allerdings Stress genommen.

Relativ schnell gewöhnt man sich an die Vorgänge und es wird Alltag.

Ich weiß, dass ich mein persönliches Ziel erreichen werde und ich gerate nicht in Panik, wenn die Waage nach einer Kohlsuppendiät (welche ich nie wieder machen würde) nicht das anzeigt, was ich erhofft hatte (davon abgesehen, dass das Gewicht auf der Waage wenig aussagekräftig ist, aber dazu an anderer Stelle mehr).